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4. Ausgleichen

Schaffen Sie gleichmäßige Oberflächen für jeden Belag

Ganz gleich, ob Neu- oder Alt-Untergrund – vor der Verlegung mit Bodenbelag muss der Unterboden fachgerecht geebnet werden. Je nach Baustelle sind Verfüllungen von mehreren Zentimetern oder ein Feinausgleich mit wenigen Millimetern notwendig. Ceresit gibt dem Bodenprofi Spachtel- und Nivelliermassen an die Hand, mit denen sich anwendungsgerechte Oberflächen herstellen lassen.

Größere Uneben­heiten

Größere Uneben­heiten

Im Rahmen der Prüfungs- und Hinweispflicht ist die Ebenheit der Oberfläche des Untergrundes insbesondere für elastische Bodenbeläge und Parkett zu prüfen. Um die Ebenheit bestimmen zu können, sind mindestens drei Punkte (siehe Zeichnung, Punkt A, B, C) zueinander in Bezug zu setzen.

Bestimmung der Uneben­heiten

Bestimmung der Uneben­heiten

Für die Prüfung ist die DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ (siehe Tabelle Ebenheitstoleranzen DIN 18202 im Downloadbereich) maßgebend. Zur Durchführung der Messung wird zunächst eine Richtlatte auf den zu prüfenden Untergrund aufgelegt. Danach sind die beiden Auflagepunkte zu bestimmen, zwischen denen der Höhenunterschied gemessen werden soll. Etwa in der Mitte der beiden Messpunkte wird ein Messkeil bis zum Anschlag unter das Richtscheit geschoben. Auf der Oberseite des Messkeils lässt sich schließlich die Höhendifferenz in mm ablesen.

Korrekte Verarbeitung von zementären Spachtel­massen

Anmischen
Mineralische Spachtelmassen werden in dem für die jeweilige Masse angegebenen Mischungsverhältnis mit sauberem, kalten Wasser angerührt und mit einem geeigneten Rühraggregat ca. 2-3 Minuten angemischt. Deutliche Abweichungen von den herstellerseitig vorgegebenen Anmachwassermengen führen unweigerlich zu Reklamationen (schlechterer Verlauf, deutlicher Festigkeitsverlust, Oberflächenbeeinträchtigungen u.a.). 

Bei Schichtdicken über 10 mm kann bei Ceresit-Spachtelmassen, wie z.B. Ceresit CN 72 oder Ceresit CN 97, bis zu 30 % feuergetrockneter Quarzsand der Körnung 0-2 mm beigemischt werden.

Auftragen
Die angemischte Masse wird in der benötigten Menge auf den Untergrund gebracht und mit einem Werkzeug verteilt. Dies kann z.B. eine Glättkelle oder ein Glättschwert sein, günstiger sind jedoch Zahnrakel, da bereits durch die Zahnung die Schichtdicke vorgegeben ist. Mit Hilfe solcher Rakel in Verbindung mit Teleskopstielen lässt sich Spachtelmasse ergonomisch auch in stehender Haltung verteilen. Grundsätzlich benötigen alle Ausgleichsmassen eine gewisse Schichtdicke, damit der Effekt des Selbstverlaufens überhaupt zustande kommt. Um hinreichend glatte Böden zu erzeugen, sind daher Schichten von mindestens 2 mm, besser 3 mm, aufzutragen.

Besonders in großen Räumen sollten möglichst kurze Wege zwischen der vorangegangenen Anmischung und der nachfolgenden eingehalten werden, um unschöne, sichtbare Übergänge zwischen diesen Bereichen zu vermeiden.

Es ist – unabhängig davon, ob manuell angerührt oder gepumpt wurde – empfehlenswert, frische Spachtelflächen mit einer Stachelwalze nachzubearbeiten. Auf diese Weise werden besonders glatte, ebene Oberflächen erzielt. Zudem lassen sich Übergänge zwischen den einzelnen Anmischungen besonders gut angleichen, so dass sich später keine Abzeichnungen im Oberbelag einstellen können. Sollte ein weiterer Ausgleichsmassenauftrag auf eine bereits gespachtelte Fläche erforderlich sein, ist zunächst die Trocknung der ersten Schicht abzuwarten.

Die optimale Verbindung der Schichten untereinander wird durch eine Zwischengrundierung mit Ceresit CN 94 Haftgrund sichergestellt.

Weitere Informationen

Titel
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Publikation: Für jeden Boden gibt es einen guten Grund
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Infoblatt: Spachtelmassen
1 MB
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1. Prüfen und bewerten



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2. Aufbereiten



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3. Vorbehandeln



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5. Kleben und verlegen



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