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1. Prüfen und bewerten

Welcher Untergrund liegt vor, welche Nutzung ist gefordert und welcher Bodenbelag soll verlegt werden?

Alt-Untergründe

Alt-Untergründe stellen hohe Ansprüche an die Erfahrungen des professionellen Verarbeiters. Nicht allein das Erkennen der Art des Altbodens ist häufig schwierig, sondern vor allem die Einschätzung, ob sich der Alt-Untergrund überhaupt für die vorgesehene Nutzung eignet. Nicht für jeden Altaufbau gibt es geeignete Analysen oder Prüfmethoden, die eindeutige, aussagefähige Ergebnisse liefern. So ist nicht jeder Untergrund für Bodenbelag- oder Parkettarbeiten geeignet. Verwechslungen von Walz- und Gussasphalt oder Verwechslungen zwischen grau eingefärbtem Magnesia- und einem herkömmlichen Zement-Estrich können zu teuren Reklamationen führen.

Arten von Alt-Untergründen

  • Zement-Estriche
  • Calciumsulfat-Estriche/Calciumsulfat-Fließ-Estriche
  • Asphalt-Estriche (Gussasphalte/Walzasphalte u. a.)
  • Magnesia-Estriche/Steinholz-Estriche
  • Beton
  • Trockenkonstruktionen
  • Span-/OSB-Platten
  • Holzdielen
  • Gipskarton-/Gipsfaserplatten
  • Fertig-Estrichplatten
  • Doppelböden
  • Keramische Fliesen/Steinböden
  • Beschichtungen (EP, PUR, PES u. a.)
  • Metalle
  • Sonstige

Jeder der aufgeführten Unterböden weist bestimmte Eigenschaften auf, die bei der Bearbeitung oder Aufbereitung zu berücksichtigen sind. Hinzu kommen unterschiedliche Altbestände an Verlegewerkstoffen, wie Reste von Dispersionsklebstoffen, Kunstharzklebern (Parkett- / Textilbelagklebern), Neopreneklebstoffen, Sulfitablaugeklebern, Bitumenklebern, um nur die wichtigsten zu nennen. Ebenfalls können diverse Altspachtelmassen vorliegen.

Estriche müssen verschiedene Aufgaben erfüllen

  • Unebenheiten der Rohdecken ausgleichen
  • Bildung einer festen, biegesteifen Platte zur Aufnahme von Fußbodenbelägen
  • Schutz der darunterliegenden Wärme- und Schalldämmung und Verteilung der Lasten auf eine größere Fläche
  • Als Speichermasse zur Verbesserung des Raumklimas beitragen
  • Als Heiz-Estrich die Beheizung der Räume gewährleisten

Neu-Untergründe

Estriche bilden Lastverteilungsschichten im Bodenaufbau. Sie werden in aller Regel auf Betondecken eingebaut und können als Baustellen-Estriche aus Zuschlagstoffen (Kies, Sand usw.) und geeigneten Bindemitteln oder als Fertigteil-Estrich aus vorgefertigten Platten oder Elementen hergestellt werden.

Die Herstellung der Estriche erfolgt mit einem feineren Zuschlag, als dies bei Beton der Fall ist. Daher lassen sich glattere, ebenere Schichten erstellen. Sie sind außerdem deutlich dünner als Betondecken, weniger verdichtet, dadurch offenporiger und trocknen daher schneller aus.

Weitere Informationen

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Publikation: Für jeden Boden gibt es einen guten Grund
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2. Aufbereiten



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3. Vorbehandeln



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4. Ausgleichen



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5. Kleben und verlegen



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