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3. Vorbehandeln

Schaffen Sie den richtigen Untergrund für ein perfektes Ergebnis

Professionelle Ceresit Grundierungen und Feuchtigkeitssperren

Die Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und Perfektion Ihrer Arbeit wachsen stetig. Dabei werden die Voraussetzungen zumeist immer schwieriger.

Kritische Untergründe nehmen dabei großen Einfluss auf das Gelingen des Gewerkes. Hier werden Sie heute mit den unterschiedlichsten Oberflächen konfrontiert: Eine Vielzahl an Estrichen, Beton, Porenbeton, diverse Untergründe aus Holz, Fliesen, Hart-PVC u.v.m. Für die Fülle dieser Anforderungen hat Ceresit für Sie stets die passende, wirtschaftliche und sichere Grundierung.

Untergrund­bewertung

So können z.B. Vorstriche vollständig in den Estrich aufgesogen werden. Auch Ausgleichsmassen verlieren durch den schnellen Wasserentzug ihre Verlaufseigenschaften und können regelrecht Schaden nehmen. Darüber hinaus ist bei ungünstigen Oberflächen mit erheblichem Mehrverbrauch der Verlegewerkstoffe zu rechnen.

Die Porosität der Oberfläche ist von der Bindemittelart, der Zusammensetzung des Mörtels sowie der Herstellung des Estrichs abhängig. Zu poröse oder raue Oberflächen können nur visuell festgestellt und beurteilt werden. Daraus abzuleitende notwendige zusätzliche Vorarbeiten, wie ganzflächige Dickspachtelungen bzw. Ausgleichsschichten, erfordern eine gesonderte Beauftragung durch den Bauherrn.

Nicht genügend feste Oberfläche des Untergrund

Nach DIN 18560 Teil 1 muss der Estrich eine für den Verwendungszweck ausreichende Oberflächenfestigkeit aufweisen. An der Oberfläche ist zu prüfen, ob aufzubringende Materialien eine feste und dauerhafte Verbindung mit dem vorhandenen Untergrund eingehen. Haftzugprüfungen (mit besonderen Geräten und aufwendigen Maßnahmen) gehören nicht zu den handwerksüblichen Regelprüfungen. Diese Methode ist ausschließlich Sachverständigen vorbehalten.

 

 

Bewährt hat sich dagegen die „Gitterritzprobe“ mit dem so genannten Ri-Ri Untergrund-Härteprüfer. Eine Hartmetallspitze kann dabei über eine Metallfeder in 3 Positionen eingestellt werden. Bei der Prüfung wird die Metallspitze mit der gewünschten Federbelastung senkrecht an einer speziellen Metallschiene entlanggezogen, so dass mehrere parallel verlaufende Markierungen im Abstand von ca. 10 mm entstehen. Die Prüfstriche werden durch die Schlitze zuerst in gleicher Richtung und anschließend zusätzlich ca. im 45°-Winkel geführt, um rautenförmige Markierungen zu erzeugen.

Feuchtigkeits­prüfung am Untergrund

Feuchtigkeits­prüfung am Untergrund

Die Überprüfung des Feuchtigkeitsgehaltes eines Estrichs (ausgenommen Gussasphalte) erfolgt mit dem handwerksüblichen CM-Gerät (CM = Carbid-Methode). Dafür wird Probematerial aus dem Estrich-Querschnitt entnommen, in die CM-Stahlflasche zusammen mit einer Carbid-Glaspatrone und Mahlkugeln eingefüllt. Weitere Informationen zur Bewertung der Belegreife eines Untergrundes finden Sie in der Kompetenzbroschüre Boden.

Weitere Informationen

Titel
Größe
Art
Publikation: Für jeden Boden gibt es einen guten Grund
5 MB
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Infoblatt: Grundierungen
1 MB
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1. Prüfen und bewerten



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2. Aufbereiten



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4. Ausgleichen



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5. Kleben und verlegen



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